| R e i s e t a g | 29 | Datum: | 26. Juni 2026 | ||||||
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Wetter: | morgens | mittags | ||||||
| Reiseroute: | Krøkberget - Myre - Nyksund - Alsvåg - Sortland - Nøss (Andøya) | ||||||||
| Übernachtung: | Freier Stellplatz bei Badestrand Nøss | ||||||||
| Sonstiges: |
Heute beginnt meine fünfte Reisewoche. Jetzt bin ich schon ein Monat unterwegs und habe viel erlebt. Mit dem Beginn der fünften Woche besuche ich den nördlichen Teil von der Insel Langøya und das mehr oder wenig verwaiste Fischerdorf Nyksund. Nach einem frischen Kaffee starte ich und fahre durch eine schöne Wiesenlandschaft Richtung Myre. Bevor ich Myre erreiche, geht es wieder einen kleinen Pass hoch. Da es immer noch regnet ist alles verhangen und man sieht nicht weit. Dann kommt doch tatsächlich eine WhatApp-Nachricht von daheim mit der Meldung «Mir verschmachtet bi öis». Ihr habt es gut in der Schweiz – dachte ich- bei mir Zeigen die Bordinstrumente NUR 11 Grad an. Nach einer kurzen Rückmeldung, dass es bei mir 11 Grad und gemütlich ist, habe ich nichts mehr gehört. Myre ist ein ganz normals Dorf auf einer Grünfläche mit viel Bäumen. Von hier aus fahre ich eine kleine schmale Strasse zwischen 2 Bergkette hindurch an die nördliche Küste der Insel. Auf den letzten 15 km fehlt der Asphalt gänzlich auf der Strasse. Dafür passt nur noch ein Auto auf dem Weg und zwischendurch muss man sehr langsam durch die Schlaglöscher fahren. Ganz dort hinten, wo es wirklich nichts mehr gibt erscheint in einer Bucht das Dörfchen Nyksund. Eins muss man hier schon lassen, auch in der «Pampas» gibt es elektronische Parkplatzautomaten, welche die Fahrzeugnummern registrieren.
Das Dorf bestand aus alten Holzhäusern, welche zum Teil auf Stelzen gebaut sind. Viele sind nicht mehr bewohnt. Bei diesen wurden die Fenstersimse von den Möwen erobert. Bei jedem Fenster hatte es 4-5 Nester.
Hier hinten gibt es sogar ein Hotel und ein Touristenangebot bei welchem Walbesichtigungen angeboten wird. Nach einem kleinen Rundgang durch das alte Dorf kehre ich etwas durchnässt wieder zum Womo zurück. Nun geht es wieder die gleiche Strecke zurück bis nach Myre. Von da aus bin ich der Ost-Küste entlang über Alsvåg zurück nach Sortland. Von Sortland aus gibt es bis zur nördlichsten Lofoteninsel Andøya nur noch die Nationalstrasse. Auf dem Weg dorthin ist vor mir ein bekanntes Wohnmobil aufgetaucht – es war wieder der Berner, der mir verhalf die Fähre zu verpassen. Naja, zu Glück habe ich in den nächsten 2 Tagen keine Fähre vor mir. So bin ich ihm hinterher gefahren bis zum Badeplatz bei Nøss wo ich Übernachten möchte. Es ist bereits 12:30 h und ich biege auf einen relativ vollen Rastplatz ein. Ich habe mein Gefährt schnell so positioniert, dass ich am nächsten Morgen gut rausfahren kann. Mittlerweile hat wenigstens der Regen für kurze Zeit nachgelassen. Am Abend hatte es wieder kräftig auf dem Fahrzeugdach geklopft. Da ist wieder eine richtige Regenwand übers Meer gekommen. |
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