| R e i s e t a g | 1 | Datum: | 29. Mai 2026 | ||||||
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Wetter: | morgens | mittags | ||||||
| Reiseroute: | Waltenswil - Obfelden Obfelden - Raum Fulda |
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| Übernachtung: | |||||||||
| Sonstiges: |
Nun ist es soweit - Ich darf mein mobiles Heim für die nächsten 16 Wochen abholen. Nach einer sehr guten Einführung in die Technik des Wohnmobils, fahre ich mit dem WoMo wieder nach Hause um es zu beladen. Nachdem, alles geladen und gesichert ist verabschiede ich mich von meiner Familie und starte mein Abenteuer "Skandinavien". Um 11:30 h beginnt mein Abenteuer. Kurzentschlossen habe ich mit für die Fahrt über Schaffhausen-Stuttgard – Kassel entschieden, was sich während der Fahrt als sehr guter Entscheid auswies. Ich hatte freie Fahrt und auf der Basler-Strecke war richtig was los was ich aus den Verkehrsnachrichten entnahm. Oberhalb Hannover hat es dann auch mich erreicht. Ich fuhr in ein gewaltiges Unwetter. Die vielen Blitze erhellten die Umgebung (konnte fast ohne Licht fahren). Von Sturmwinden, Regen und Hagel habe ich alles erlebt. Erstaunlich, dass auch die Deutschen auf der Autobahn mal sehr langsam fahren. Nach etwas einer Stunde war der ganze Spuk wieder vorbei |
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Die wichtigsten Etappen auf meiner Reise
Hirtshals (DK) - Kristiansund (Provinz Vest-Adger)
| R e i s e t a g | 2 | Datum: | 30. Mai 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: |
Raststätte Harz (D) - Raststätte Harburger Heide (E) - Scandinavienpark (F) |
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| Fähre: | ![]() |
Hirtshals (DK) - Kristiansund (Provinz Vest-Adger) | |||||||
| Übernachtung: | Stellplatz jeweils auf den Rastplätzen | ||||||||
| Sonstiges: |
Gegen Mittag bin ich am Fährenterminal Hirtshals angekommen. 12 h früher als geplant. Also versuchte ich mein Glück ob ich mein gebuchtes Fährenticket umbuchen kann. Nach kurzer Zeit war alles umgebucht und ich konnte mit der Nachtfähre nach Norwegen fahren.
Nach einem kleinen Verdauungsschlaf sind wir kurz vor Mitternacht in Kristiansand eingelaufen. |
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| R e i s e t a g | 3 | Datum: | 31. Mai 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Vennesla - Kristiansand - Movik - Mandal - Lindenes Fyr - Stavanger | ||||||||
| Übernachtung: | Stellplatz alte Brücke | ||||||||
| Sonstiges: |
Nach dem Aufwachen fühlte ich mich in einer Volliere voller Vögel. Es war sehr laut. Vermutlich genoss das Federvieh die Sonnenstrahlen. |
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| R e i s e t a g | 4 | Datum: | 01. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Hjelmelang - Nesvik - Vadla - Steine - Vinje - Odda | ||||||||
| Übernachtung: | Trolltunga Camping, Odda | ||||||||
| Sonstiges: |
Morgens als ich die Rollos hochschob stand ich im dicken Nebel. Ich sah nicht mal die Strasse, welche etwa 10 m entfernt war. Der Tag startet also "super". Wenigstens hat der Regen aufgehört. Den bekannten Wasserfall "Lotefossen" musste ich wegen der vielen Touristen auslassen. Ja, diese hat man überall auf der Hauptachse. Da das Wetter schöner wird fahre ich ins Seitental Buerdalen. Das wollte ich eingentlich mit den Velo machen, bin aber froh dass ich gefahren bin. Die Strasse ist teilsweise sehr steil. Neben den vielen Autos und WOMO's konnte auch ich einen Platz ergattern. Nun gings zu Fuss weiter Richtung Buergletscher. Anfangs ein schöner Weg dem reissenden Fluss entlagen. Mit der Zeit mussen man den 4x4 einschalten (wie kommt man da wieder runter, dacht ich). Viele Touristen kamen mir, teilweise rutschend, entgegen - alle schön ruhig und konzentiert. Oberhalb der Baumgrenze musste man den Bach überqueren. Der erste Teil war mit einer Bücke. Der 2. übergang war die halbe Brücke weggeschwemmt. Es war Notdüftig nur ein 5m langes und 15 cm breites Brett in Bachbett gelegt worden. Ein Ausrutschen wäre ein fataler Fehler und endete in einem reissenden Wildbach. |
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| R e i s e t a g | 5 | Datum: | 02. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Odda - Eidfjorg - Vøringsfossen - Gol | ||||||||
| Übernachtung: | Personbråten Camping, Gol | ||||||||
| Sonstiges: |
Stand vor allen Touristen auf und fuhr nochmals zurück zum Wasserfall Låtefossen. Diesen Wasserfall wollte ich eigentlich nicht verpassen. Dort angekommen war ich alleine und konnte ohne getummel das Wasserspiel geniessen. Anschliessend ging die Reise entlang des Fjordes weiter. Hier gibt es nicht viele Parkplätze und man muss einfach durchfahren. In Eidfjord stellte ich mein Womo vor einem Lebensmittelladen ab und besuchte das Dorf. Im Hafen hatte gerade ein AIDA-Schiff angelegt. Da war das kleine Städtchen ziemlich voller "Touris". Die Läden sind aber auch auf diesen Rummel ausgelegt - vorallem Preislich. In einer Seitengasse entdecke ich eine Bäckerei. Da ich immer gerne Kannelbulle (Zimtschnecken) esse konnte ich nicht wiederstehen. Zum Leidwesen der Daheimgebliebenen :-) . Hier kam dann auch die Sonne wiedermal zum vorschein. Dort oben lag noch viel Schnee und alles Seen sind noch gefroren. Es war aber eine wunderschöne Landschaft. Die Strecke von Vøringsfossen bis Haugastol kann man richtig geniessen. Gegen Abend habe ich einen kleinen Campingplatz vor Gol neben einem Fluss gefunden. |
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| R e i s e t a g | 6 | Datum: | 03. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Gol - Laerdal - Flotevatnet (Aurlandfjellet) | ||||||||
| Übernachtung: | Freies Stehen an einem Flotenvatnet | ||||||||
| Sonstiges: |
Nachdem ich morgens um 8:00 h noch Wasser gebunkert habe bin ich weiter Richtuung Laerdal. Nach Gol gabe es noch einige Skiorte welche «Crans Montana hoch 3» aussahen. Wenigsten waren alle Häuser dunkel, so fallen diese nicht so auf. Im Winter muss wohl hier die Hölle sein. In Hemsedal mache ich eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall. Dort fallen mir mehrere Warnungen auf, dass man nicht unterhalb des Wasserfalls schwimmen sollte. Gibt es wirklich solche lebensmüde Meschen – Dachte ich. Ab Hensedal sind die Skigebiete passé und man kann die volle Pracht der Natur für die Weiterfahrt geniessen. Es geht bergauf zum Hemsedalfjellet. Wieder ein Pass, wo noch die Seen alle gefroren sind. Es liegt hier auch noch viel Schnee in den Berghängen. Nun geht’s wieder fast 1000 Höhenmeter talwärts. Nach einem kurzen Zwischenhalt bei der Borgund Stavkyrkje ging weiter nach Laerdal. Dort machte ich eine Mittagspause und sah mir den Ort an. Nach einer kurzen Abklärung an der Tankstelle ob die Strasse nach Aurlandsvagen offen ist fuhr ich wieder den nächsten Berg hoch. Die Strasse wurde tatsächlich bis auf Wagenbreite enger. Aber zum Kreuzen reichten gerade die Ausweichbuchten. Weit unter mir durchläuft der Laerdaltunnel, mit rund 25 km einer der längsten Tunnel, durch. Auch hier oben liegt noch viel Schnee. Da die Sonne kurz vorbeischaut stelle ich das WOMO neben einem See mit dem Namen «Flotenvatnet» ab und werde die Nacht hier verbringen. |
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| R e i s e t a g | 7 | Datum: | 04. Juni 2026 | ||||||
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Wetter: | morgens | ![]() |
mittags | |||||
| Reiseroute: | Flotevatnet (Aurlandfjellet) - Flame - Norheimsund | ||||||||
| Übernachtung: |
Hardanger Ferjesenter, Norheimsund |
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| Sonstiges: |
Die Sonnenstrahlen haben mich heute um 6 h gewegt und ich zog mir die Deke nochmals über beide Ohren, denn irgendwie war es kühler als sonst. Trotzdem wagte ich einen Blick aufs Termometer welchers 2° C. anzeigte. Irgendwann geht es auf der anderen Bergseite wieder die 1200 Höhenmeter runter. So langsam wurden die Hänge wieder grün und nach ein paar engen Kurven gab es einen wunderschünen Blick auf den Fjord von Flame. Eigentlich wollte ich hier mit der Bahn weiter. Jedoch waren alles Tickets bereits für den ganzen Tag ausgebucht. Ja, dieses Dorf lebt ausschliesslich von diesen grossen Schiffen und alles andere muss hinten anstehen. Nach 1.5 h bin ich dann weiter. Da ich auf Meershöhe war gings es natür erstmal wieder in die Höhe. Leider sind die Nationalstrasse oft in Tunnels und man sieht nicht sehr viel. Nach dem Tunnelausgang habe ich noch das kleine Dorf Undredal besucht. Anschliessend gings gleich durch einen 11 km langen Tunnel. Der war kerzengerade und die Strasse hatte eine Neigung von 9%. Auf der anderen Bergseite veränderten sich auch die Dörfer. Es sind bereits Betonhäuser zu sehen. Man merkt, dass man in die Region von Bergen kommt. Die Stadt Voss und Grawin sind vermutlich die Skiorte von Bergen. In Grawin verlassen ich die Nationalstrasse und fahre entlang des Hardangerfjodes Bis Norheimsund wo ich einen kleinen Campingplatz an See beziehe. Wettermässig hatte ich heute ausser Schneefall alles was man nur bekommen kann. |
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