| R e i s e t a g | 8 | Datum: | 05. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Norheinsund - Lone | ||||||||
| Übernachtung: | Lone Camping, Lone | ||||||||
| Sonstiges: |
Heute gibt es einen eher gemütlichen Tag. Mein Ziel ist, dass ich Mittags auf dem Campingplatz in Lone bin. Was sich als sehr gut erwies. Zuerst fahre ich mal ein Lebensmittelgeschäft an. Danach bin ich weiter zu einem speziellen Wasserfall. Hier konnte man hinter dem herabfallenden Wasser stehen. Während meinem Besuch sind bereits 3 Reisebusse von Bergen auf dem Parkplatz angekommen. Die beiden Souveniershops haben ihre Tore geöffnet und wurden auch gleich gut besucht. Die SoftIce-Maschine, welche vor der Tür stand, hatte heute vermutlich trotz grosser Werbung keinen guten Anklang. Ich habe nicht mal ein betteln der Kinder gehört. Wieder bei meinem Womo habe ich meine nassen Sachen in die Dusche gehängt und bin langsam weitergefahren Richtung Lone Compingplatz. Selbst nach bezug des Campingplatzes habe ich rund 1.5 h gewartet bis ich ein Zeitfenster mit leichtem Regen erhalte um mein Stromkabel anzuschliessen. Heute Regnete es nur einmal. Es gibt nur die Variaten Leicht oder Stark. Erst gegen 22:30 h gab es blaue Flecken im grauen Himmel. |
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Die wichtigsten Etappen auf meiner Reise
| R e i s e t a g | 9 | Datum: | 06. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Städtebesuch in Bergen | ||||||||
| Übernachtung: | Lone Camping, Lone --> | ||||||||
| Sonstiges: |
Heute bin ich früh aufgestanden da der Besuch der Hafenstadt Bergen auf dem Programm stand. Es ist heute ganz ungewöhnlich - die Sonne scheint – blauer wolkenloser Himmel. Eigentlich wollte ich vom Campingplatz her mit dem Velo runterfahren. Da es aber am Vorabend stark geregnet hat habe ich es sein lassen und mich für den Bus und die Bahn entschieden. Nach einer halben Stunde hiess es Umsteigen in die Bergen-Bahn welche mich direkt ins Zentrum führte. Von da aus bin ich zu Fuss zum Fischmarkt und zum Bryggen. Wow – Bergen für mich alleine. Es waren keine «Touris» unterwegs und die Strassen waren leer. Um 09:00 h bin ich auf den Aussichtpunkt Fløyen hochgefahren. Ich hatte hier schon einen Schrecken bekommen wegen der vielen Leute. Doch diese Standen für einen neuen Laden in Bergen an. Vermutlich haben diese dort schon vor dem Laden Uebernachtet so wie die ersten in der Schlange aussahen. Vom Fløyen aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf die ganze Stadt. Ich genoss ein Kaffee und machte mich bereit für einen kleinen Rundweg. Gegen 11:00 h bin ich wieder runtergefahren. Nun sind auch alle Touristen wach und stürmen die kleinen Shops in den Gassen. Vorallem am Abend wird hier sehr viel los sein. In all den Alten Häuser beim Bryggen und in den Gassen im alten Stadtteil gibt es viele Bars und Restaurants. Im Park beobachtete ich einen Touristen welcher sein Sanswich aus dem Rucksack nehen wollte. Das haben die Federviecher natürlich sofort gemerkt und eine grosse Versammlung einberufen. Der Mann tat mir irgendwie Leid. Er musste auf sein Essen verzichten.
Also nicht wie die in Zürich, wo tonnenweise Dreck hinterlassen wird. JA-da muss die Schweiz sehr viel lernen. Auf alle Fälle kann ich jetzt sagen, ich war mal an einer Pride, auch wenn es rein zufällig war. Um 16:00 h hatte ich nach dem langen Tag genung und setzte mich einfach in die Bahn. Ich führ bis zum Flughafen Bergen und sah während der Fahrt auch noch ein wenig die Aussenquartiere. Der Abend bleibt weiterhin sonnig und hoffe, dass es für die Weiterfahrt so bleibt.
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| R e i s e t a g | 10 | Datum: | 07. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Lone - Oppedal Fergekai - Lavik - Høyanger - Balestrand - Rastplatz Holmevatnet (Gaulerfiell) | ||||||||
| Übernachtung: | Rastplatz Holmevatnet (Gaulerfiell) | ||||||||
| Sonstiges: |
Bin um ca. 8:30 h Richtung Oppedal abgefahren. Da es Sonntag war hatte ich in der Region Bergen keinen Verkehr und konnte die Stadt gut umfahren. Dennoch wird natürlich den städtischen Umfahrungen ab und zu mal eine Maut fällig. Da wird einfach die Autonummer registriert und am Abend bekommt man die Abrechnung. In Knarvik verliess ich die Nationalstrasse und für auf einer Hauptstrasse weiter. Eine Zeitlag der Fjordküste entlang und dann gings wieder in die Berge. Jeden Tag habe ich eigentlich das gleiche Spiel. Da mein Campingplatz auf dem «Berg» war bin ich zuerst runtergefahren. Anschliessend durch mehrere Tunnels wieder auf der anderen Seite rauf. Und so geht es weiter, bis ich die Fähranlegestelle Oppedal erreiche. Manchmal habe ich das Gefühl die Norweger kennen das Wort flach nicht. Jedenfalls bin ich bis jetzt nur auf einer Fähre richtig gerade (Flach) gestanden. Die Bezahlung der Fähren ist hier auch sehr einfach. Entweder wird bei der Einfahrt ins Fährterminal das Kennzeichen registriert oder das Personal macht mit dem Handy ein kurzes Foto der Autonummer. Die Abrechnung kommt dann per Post, bzw. man zahlt im Voraus auf ein sogenanntes Fährenkonto. In Lavik angekommen verlies ich die «flache» Fähre und es ging gleich wieder in die Höhe. Nun fuhr ich der Küste entlang bis nach Balestrand. Balestrand ist ein fast wunderschöner Fleck. Dieses Dorf besteht nur aus Villen. Es gibt eine Strasse mit dem Namen «Villavegen». Und wie der Name vermuten lässt, reit sich eine Villa um die andere. Im Hafenbereich wurde hinter einem wunderschönen Hotel leider ein «Betonklotz» als 2. Hotel hingestellt. Nun führte mein Weg zum Gaularfjell-Pass hinauf. Hier waren die Strassen wieder eng und mit ein paar Haarnadelkurven ausgestattet. Oben angekommen, gab es einen schönen Aussichtspunkt, wo man die eben befahrene Strasse gut sehen konnte.
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| R e i s e t a g | 11 | Datum: | 08. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Rastplatz Holmevatnet (Gaulerfiell) - Eidalen - Solstad - Dale - Stongfjorden - Førde - Florø / Krokelandet | ||||||||
| Übernachtung: | Nordic Resort, Florø | ||||||||
| Sonstiges: |
Am frühen morgen bin ich wieder talwärts losgefahren. Unterwegs machte ich noch einen kurzen Halt bei einem Wasserfall. Bevor man das Wasser sah musste ich einen kleinen Morgenspaziergang hinlegen. Solche Wasserfälle sind immer wunderschön. Über dem Wasserabbruch wurde eine Brücke gebaut. So konnte man wirklich über dem Fall stehen. Nachdem ich wieder trockene Sachen anhatte gings weiter bergwärts Richtung Hestad. Dort besuchte ich eine sehr gut erhaltene Holzkapelle aus dem 18. Jahrhundert. Sie lag etwas versteckt auf einem Waldhügel. Nach der kurzen Rast bog ich in eine enge Küstenstrasse ein und fuhr dem Viksdalvatnet entlag nach Olsen. Von hier führte mein Weg nach Dale und startete die Umrundung der ersten Halbinsel um über Stongfjord nach Forde zu gelangen. Forde ist eine grössere Stadt mit einigen Einkaufcentren. Sicherheitshalber habe ich wieder mal ein bisschen Diesel getankt. Bei der Berg und Talfahrt ist man immer gut Beraten wenn der Tank mehr oder weniger voll ist. Gegen Abend erreiche ich den Nordic Campingplatz in Floro. Mittlerweile hat der Regen wieder angefangen und hält die ganze Nacht durch. |
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| R e i s e t a g | 12 | Datum: | 09. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Florø / Krokelandet – Sandane – Olden – Stryn - Grotli | ||||||||
| Übernachtung: | Rastplatz am Breiddalesvatnet | ||||||||
| Sonstiges: |
Seit 2 Tagen plagt mich ein Zahn, welcher heute wohl seinen Höhepunkt erreicht hat. Ich entschliesse mich daher mal einen Zahnarzt aufzusuchen. Den Termin bekam ich sofort und das Resultat war nach eingehender Beratung vernichtend. Es hatte sich eine Füllung gelöst und darunter hatte sich eine Entzündung gebildet, welcher den Zahn gespaltet hat. Es gab nur zwei Möglichkeiten, entweder eine provisorische «Reparatur» ohne Garantie, dass ich Schmerzfrei meine Ferien geniessen kann oder der Zahn muss raus. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich mich für die zweite Variante entschieden. Also kam die Ärztin mit der grossen Zange und hebelte den Übeltäter raus. Die Arzthelferin schüttelte mir anschliessend die Hand und hiess mich im Normannenvolk willkommen. Das ist anscheinen so üblich, wenn der erste Zahn wegfällt. Naja, ich habe jedenfalls keinen Freundensprung über diese Ausnahme gemacht. Somit hat der Tag ziemlich «Beschissen» angefangen. Obendrauf hat es geregnet was das Zeug hält. Nach diesem kleinen Intermezzo bin ich in Floro zuerst mal auf einen Rastplatz und habe das ganze mal verarbeitet. Gegen Mittag bin ich dann doch noch weitergefahren Richtung Geirangerfjord.Natürlich gab es wieder ein paar Passfahrten aber ich grossen ganzen fuhr ich den wunderschönen Fjorden entlang. Ab Olden, wo auch grosse Schiffe anlegen, merkt man so langsam den grossen Tourismus wieder. Es sind viel mehr Busse und Wohnmobile unterwegs als sonst. In Stryn biege ich auf die Hauptachse zum Geirangerfjord ab. Ab hier stelle ich mich in die Wohnmobilschlange ein welche alle zum Geiragerfjord wollen. Doch zuerst geht es schön flach dem Fluss entlang in Tal hinter bevor es dann mit einigen Haarnadelkurven nach Grotli geht. Ich verlasse hier die Autoschlange und fahre weiter zum See und suche mir einen Rastplatz. |
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| R e i s e t a g | 13 | Datum: | 10. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Grotli - Geiranger - Eidsal - Linge - Trollstigen - Andalsnes - Måndalen | ||||||||
| Fähre: | Eidsdal - Linge | ||||||||
| Übernachtung: | Måna Camping, Måndalen | ||||||||
| Sonstiges: |
Heute Nacht wurde ich vom Wind so richtig durchgerüttelt. Zwischendurch hatte es auch fest geregnet. Der Tag hat also nicht einladend angefangen. Anschliessend bin ich zum Dorf Geiranger runtergefahren. Die Campingplätz waren hier gut gefüllt. War also froh, dass ich auf der anderen Pass-Seite übernachtet habe. Auf der Runterfahrt sind mir schon die ersten Reisebusse entgegengekommen. Nach einer Stunde habe ich genug gesehen und bin weiter über die Ørnevegen (Adlerstraße) richtung Eidsdal zum Fährhafen. Nach einer kleinen Wanderung über die gut ausgebauten Wege sieht man den bekannten Trollstigen. Es ist sehr eindrücklich wenn man den Reisebussen zusieht wie diese dort runterfahren.
Nun war ich an der Reihe. Ich setzte meine Fahrt Talwärts Richtung Andalsnes fort. Die Fahrt runter war eigentlich gar nicht so schlimm wie überall beschrieben. Man musste vorallem an einer Stelle Links ausweichen damit die Busse durchkamen. Dies war die einzige Schlüsselstelle - für mich jedenfalls. In Andalsnes angekommen stellte ich mein WOMO ab und fuhr mit der Seilbahn auf den Eggen. Ich konnte sehr beruhigt rauffahren da die Bahn ein Schweizerprodukt war. Nach einer einstündigen Rund-Wanderung führ ich wieder runter und machte mich auf dem Weg zum Uebernachtungsplatz in Måndalen. |
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| R e i s e t a g | 14 | Datum: | 11. Juni 2026 | ||||||
| Wetter: | morgens | mittags | |||||||
| Reiseroute: | Mandalen – Tresfjord – Sjoholt – Magerholm - Alesund – Viga – Godoya - Vatne | ||||||||
| Übernachtung: | Freier Stellplatz bei Vatne | ||||||||
| Sonstiges: |
Die Sonnenstrahlen haben mich durch die Dachluke geweckt. Wow – was für ein schöner Tag heute. Ich genoss meine Tasse Nespresso bei offener Seitentüre in der Sonne. Anschliessend habe ich mal meine Waschmaschine im Womo ausprobiert. Das ging super – nun habe ich wieder einige T-Shirt. Zum Trocknen habe ich den Veloträger ausgezogen und konnte so eine Wäscheleine zwischen Velo und Fahrzeugtüre spannen. Ganz trocken wurde es natürlich nicht aber das gröbste Wasser konnte abtropfen. Nach dem kleinen Abstecher musste ich zu meinem Leidwesen wieder auf die Nationalstrasse. Es gibt leider nur ein Weg nach Ålesund. Und das war wie in Zürich. Ich peilte gleich meinen favorisierten Campingplatz an. Um 12:00 h hing schon das Schild draussen, dass alles Besetzt ist. Naja, gute Aussichten….. Nun bin ich unter dem Meer durch auf die Insel Viga. Hier war auch alles Besetzt. Ich habs dann aufgegeben und bin weiter zur Insel Godøya nach Alnes wo ein alter Leuchtturm stand. Auf dem Parkplatz standen schon 2 Reisebusse. Na Bravo, dachte ich – jetzt noch lange Anstehen um auf den Leuchtturm zu steigen. Doch zu meinem Glück waren das eher «Kaffeefahrten» von einem Seniorenheim. Die waren alle im Restaurant platziert bei Kaffee und Kuchen und ich war ganz alleine auf dem Leuchtturm (Die wären vermutlich auch nicht raufgekommen). Da das Wetter schön war, bin ich wieder zurück nach Ålesund und habe es gewagt zum Aussichtspunkt «Aksla» zu fahren. Die Strassen führten durch Wohnquartiere und wurden oben recht eng. Ich stellte mein WOMO beim Stadion ab und ging die restlichen 1.5 km zu Fuss weiter. Vom Aussichtspunkt hatte man eine wunderschöne Sicht über die Stadt Ålesund. Aber irgendwie stimmte da oben etwas mit den vielen Leuten nicht. Die hatten alle eine komische Sprache. Nach genauem Hinhören tönte dies nach Schweizerdeutsch an und das hier im Norden. Es war eine Reisegruppe von Twerenbold. Den Bus habe ich später in der Stadt gesehen. Wieder zurück bei Womo habe ich einfach mal den Endpunkt im Hafen Ålesund ins Navi eingegeben und bin dem Nach. Der Verkehr ist schon eine Plage. So habe ich wenigsten diese Stadt auch von unter gesehen. Es hat viele schöne Häuser, aber sonst ist es halt eine grössere Hafenstadt mit sehr viel Verkehr. Da es hier keine Übernachtungsmöglichkeiten gab, bin ich weiter Richtung Molde. Bei Svorta habe ich die Nationalstrasse wieder verlassen und der Verkehr wurde erträglicher. Nach Vatne habe ich einen kleinen Waldweg entdeckt mit Blick auf den Fjord, wo ich die Nacht bleiben kann. |
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